Pressemitteilung vom 24.09.2012

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Jubel in Hamburg

Der Hamburgische Gesetzesentwurf zu mehr Frauen in Führungsfunktionen in der Privatwirtschaft war Freitag im Bundesrat ein Erfolg. Dazu gratuliert der Landesfrauenrat Hamburg der Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek. „Endlich wird eine jahrzehntelange Forderung der Frauenbewegung in einem guten und umsichtigen Gesetzesentwurf vorgelegt, der sogar vernünftige Sanktionen enthält. Der Deutsche Bundestag ist gut beraten, die Initiative vom Bundesrat zu übernehmen und in dieser Legislaturperiode zu verabschieden", so die Vorsitzende des Landesfrauenrats Hamburg Professor Dr. h.c. Christa Randzio-Plath Es ist peinlich, dass in Deutschland weniger Frauen in Führungspositionen sind als in anderen europäischen Unternehmen. Die noch heute geltende freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaftsverbände mit der Bundesregierung hat keinerlei Fortschritte erzielt. Der Landesfrauenrat Hamburg hält allerdings auch eine Quotierung für die Vorstände deutscher Unternehmen für erforderlich. Das ist ein Gebot der Geschlechtergerechtigkeit, nützt aber auch der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wie dies inzwischen viele Gutachten von Unternehmensberatungsgesellschaften und Instituten belegen.

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