Pressemitteilung vom 25.04.2013

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Am 25. April 2013 ist Girls'Day

Der Landesfrauenrat Hamburg e.V., Lobby für 300.000 Frauen und 61 Frauenverbände fordert Mädchen auf, Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften zu entdecken. Überall in Hamburg gibt es Gelegenheit. Für alle steht ein Platz bereit. Er muss genutzt werden, um künftige Berufschancen besser einschätzen zu können. 2001 fand in Hamburg der erste TöchterTag statt, an dem über 3.000 Mädchen teilnahmen. Das Hamburger Konzept richtete sich besonders an die Mädchen der 6. und 7. Klassen, weil Mädchen dieser Altersgruppe besonders offen für untypische Berufsideen sind. Da der Einfluss von Eltern auf das Berufswahlverhalten erwiesenermaßen sehr groß ist, war es in Hamburg eine wichtige Konzeptsäule, dass Eltern an diesem Tag ihre Töchter mit zur Arbeit nehmen.

Am Girls'Day öffnen vor allem technische Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der Klasse 5. Die Mädchen lernen am Girls’Day Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind oder begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft oder Politik. Der Girls’Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben bei einer stetig steigenden Zahl an Veranstaltungen insgesamt über 1.000.000 Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2012 erkundeten mehr als 115.000 Mädchen Technik und Naturwissenschaften und über 9.500 Unternehmen und Organisationen waren auf der Aktionslandkarte eingetragen.

Ein Zukunftstag für Mädchen ist wichtig, damit Frauen ihre eingeschränkte berufliche Sicht erweitern. Sie können alles, wenn sie nur wollen, so die Vorsitzende des Landesfrauenrat Hamburg e.V. Professor Dr. h.c. Christa Randzio-Plath. Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs.

Der Hamburger Girls'Day Arbeitskreis unterstützt alle Beteiligten und Interessierten rund um den Girls'Day auf vielfältige Weise. Insbesondere informiert er über diesen Aktionstag und bündelt die Aktivitäten unterschiedlicher Unterstützer und Unterstützerinnen. Jedes Jahr werden für den Girls'Day Hamburger Schulen und Hamburger Betriebe mit Informationsmaterial versorgt.

Ansprechpartnerin für den Girls'Day in Hamburg:
Dolle Deerns e.V., Frau Angelika Huntgeburth, Tel.: 040 - 43 44 82.

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