Pressemitteilung vom 08.12.2016

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Gender Budgeting auf den Punkt bringen

In einer Postkartenaktion zu den Beratungen der Bürgerschaft über den Haushalt 2017/2018 weist der Landesfrauenrat Hamburg e.V. darauf hin, dass geschlechtergerechte Haushaltsführung, das Gender Budgeting, in Hamburg jetzt und in den kommenden Jahren umzusetzen ist.
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Zur Pressemitteilung:

Post(karte) an alle Bürgerschaftsabgeordneten

Zur Beratung über den Haushalt 2017/2018 weist der Landesfrauenrat Hamburg e.V., in dem über 60 Frauenverbände mit ca. 300.000 Mitgliedern organisiert sind, darauf hin, dass geschlechtergerechte Haushaltsführung, das Gender Budgeting, in Hamburg jetzt und in den kommenden Jahren umzusetzen ist.

Mit einer Postkartenaktion fordert der Landesfrauenrat:

„Mit Gender Budgeting, den Hamburger Haushalt auf den Punkt bringen!“

Gender Budgeting ist ein wirksames Instrument, mehr Transparenz zu schaffen über die Verteilung öffentlicher Mittel, die mit Zuweisungen verbundenen Ziele und deren Erreichung. In diesem Sinne ist Gender Budgeting ein gutes Instrument gegen Politikerverdrossenheit der Bürgerinnen und Bürger und ein weiterer Schritt zur Umsetzung des Art. 3 Abs. 2 unseres Grundgesetzes.

Der Landesfrauenrat Hamburg regt an, rechtzeitig zur Aufstellung des nächsten Doppelhaushaltes für unsere Stadt ein Steuerungsgremium einzusetzen, das eine Implementierung des Gender Budgeting vorantreibt. Das Steuerungsgremium aus Bürgerschaftsabgeordneten und Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Behörden mit Finanzkompetenz, Genderkompetenz sowie Fachkompetenz und Angehörigen außerparlamentarischer Organisationen wie dem Landesfrauenrat sollte daran mitwirken, im Haushaltsaufstellungsschreiben Aufträge zur Umsetzung des Gender Budgeting zu formulieren, die Vorschläge der Behörden und deren Begründungen zu prüfen sowie die spätere Zielerreichung zu bewerten.

Wir sind bereit, an der Umsetzung des Gender Budgeting in Hamburg mitzuwirken und damit den Hamburger Haushalt auf den Punkt zu bringen.

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