Pressemitteilung vom 10.03.2015

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die Frauenquote - Bundestagsbeschluss zur Einführung des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe

Der Beschluss des Bundestages zur Einführung des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Frauen in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft.

Diese Entscheidung war längst überfällig und ist dem Durchhaltevermögen vieler Frauen in Politik und Gesellschaft zu verdanken.

Mit der verbindlichen gesetzlichen Frauenquote für Aufsichtsräte, der Verpflichtung zur Festlegung von Zielgrößen für Aufsichtsräte, Vorstände und oberste Management-Ebenen und der dazugehörigen Pflicht, festgelegte Zielgrößen und Fristen zu veröffentlichen, werden langjährige Forderungen von Frauenverbänden umgesetzt.

Der Gesetzgeber kommt nun endlich seinem Verfassungsauftrag nach, die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken.

„Etwas mutiger hätte der Schritt allerdings sein dürfen“, so Sylke Pukatzki, erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Hamburg e.V., „denn wer rechnen kann, werde schnell feststellen, dass 30 % eben nicht die Hälfte von 100 % ist“. Der Landesfrauenrat Hamburg e.V. werde sich weiterhin dafür einsetzen, dass auch dieses Ziel erreicht wird. „Aber auch die Bundesregierung stehe weiterhin in der Verantwortung zum Handeln“, so Pukatzki weiter.

Der Landesfrauenrat Hamburg e.V. ist die unabhängige, überparteiliche und überkonfessionelle Dachorganisation von über 60 Frauenverbänden in Hamburg und wird gefördert von der Behörde für Justiz und Gleichstellung.

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