Pressemitteilung vom 18.03.2015

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Equal Pay Day: Recht auf Mehr! Kooperationsveranstaltung mit dem DGB

Den Equal Pay Day 2015 nimmt der Landesfrauenrat zum Anlass, die im Bundestag vertretenen Parteien und die Sozialpartner aufzufordern, den skandalösen Lohnunterschied von 22 % zwischen Frauen- und Männerlöhnen zu beseitigen. Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern wie Grundgesetz und Hamburger Verfassung es fordern, sind erst erfüllt, wenn Frauen für gleiche und gleichwertige Arbeit gleich und fair entlohnt werden. 70% der Menschen, die working poor sind, d.h. von ihrer Arbeit nicht existenzsichernd leben können sind Frauen, auch in Deutschland. Es ist ausgesprochen „bemerkenswert“, dass zunehmend mehr Frauen die Verantwortung für die Lohnungleichheit in die Schuhe geschoben wird, weil sie angeblich zu bescheiden, mit ihrem Job zufrieden sind - und angeblich freiwillig prekäre Beschäftigungsverhältnisse wie Minijobs wählen.

Der Landesfrauenrat Hamburg, die Lobby der Hamburger Frauen, fordert gesetzliche Bestimmungen, die zu mehr Lohngleichheit führen. „Aufgefordert bleiben auch die Sozialpartner, in den Tarifverträgen Umgehungsmöglichkeiten für Lohngleichheit auszuschließen“, fordert die 1. Vorsitzende des Landesfrauenrats Hamburg, Sylke Pukatzki.

Anlässlich des epd lädt der Landesfrauenrat Hamburg e.V. daher am Donnerstag, den 19.3.2015 um 18.00 Uhr in das Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60,

gemeinsam mit dem DGB zu einer Diskussion mit Birgit Pitsch, Referatsleiterin für Frauen und Gleichstellung bei der NGG Hauptverwaltung darüber ein, warum Frauen noch immer durchschnittlich 22% weniger Entgelt als Männer bekommen.

Anschließend wird der Film „We want sex“ gezeigt, der mit entwaffnendem Witz die unglaubliche Geschichte der Näherinnen aus der Ford-Fabrik in England erzählt, die in den Streik treten mit der Forderung: gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

Der Landesfrauenrat Hamburg ist die Lobby der Frauen für die Gleichstellung von Frau und Mann und eine geschlechtergerechte Gesellschaft. Der Landesfrauenrat mit seinen 60 Verbänden vertritt 300.000 Frauen.

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