Pressemitteilung vom 27.01.2015

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Hammonias Töchter befragen Spitzenkandidatinnen zur Bürgerschaftswahl

Landesfrauenrat Hamburg:
Frauen müssen wählen - die Bürgerschaftswahl entscheidet auch über die Gleichstellungsfreundlichkeit Hamburger Politik

 Der Landesfrauenrat Hamburg, die Hamburger Frauenlobby, fordert die Hamburger Bürgerinnen auf, am 15. Februar 2015 ihre Stimme bei der Bürgerschaftswahl abzugeben. Auch wenn selbst in Wahlkampfzeiten Frauenthemen keine Konjunktur haben, so müssen alle Frauen ihr Gewicht in die Waagschale werfen und auf einer gleichstellungsfreundlichen Politik bestehen.

Die fünf Wahlprüfsteine des Landesfrauenrats können eine Entscheidungshilfe sein. Der Landesfrauenrat Hamburg befragt die Hamburger Parteien zu Fragen der Bekämpfung von Frauenarmut, Gewalt gegen Frauen, den ungerechten Beschäftigungsverhältnissen von Frauen, den Sorgen der Frauen bei Wohnen und Öffentlichem Nahverkehr sowie zur Zukunft des gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms.  Soll es weitere frauen- und gleichstellungspolitische Fortschritte in Hamburg geben? Und wenn ja, welche?

Hammonias Töchter, der Landesfrauenrat Hamburg, befragen die Spitzenkandidatinnen der politischen Parteien CDU, Bündnis 60 /die Grünen, Die LINKE, FDP und SPD am 2. Februar 2015 um 18.00 Uhr in der Grindelallee 43.

Mit Sabine Böddinghaus , DIE LINKE, Inka Damerau, SPD, Jennyfer Dutschke, FDP,  Katharina Fegebank, Bündnis 90/Die Grünen , Marita Meyer-Kainer, CDU

Moderation:
Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Landesfrauenrat Hamburg

Begrüßung:
Rita Kahl, 2. Vorsitzende des Landesfrauenrates Hamburg.

Wahlprüfsteine des Landesfrauenrates Hamburg e.V.

  1. Wie wollen Sie zur Armutsreduzierung in Hamburg, besonders der alleinerziehenden und älteren Frauen beitragen?
  2. Gewalt gegen Frauen verletzt milliardenfach das Recht der Frau auf ihre Würde und Unversehrtheit. Auch in Hamburg ist jede 4. Frau Gewalt ausgesetzt, vor allem häuslicher Gewalt. Das Landesaktionsprogramm schützt Opfer. Wichtig sind präventive Maßnahmen. Wie wollen Sie in Hamburg dazu beitragen, Gewalt aus menschlichen Beziehungen zu verbannen und Gewaltfreiheit als Teil der Kultur Hamburgs zu etablieren?
  3. Was erwarten und planen Sie im Zusammenhang mit dem Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm für die nächste Legislaturperiode? Wie bewerten Sie bisherige Erfolge, wo sind künftige Schwerpunkte?
  4. Wohnen und Verkehr in der Großstadt: zwei Herausforderungen für Frauen mit Kindern. Welche politischen Planungen verfolgen Sie wie z.B. bezahlbarer Wohnraum, Entlastung Alleinerziehender, Mehrgenerationenhäuser, mehr und günstiger ÖPNV, bessere Taktzeiten tagsüber im ÖPNV?
  5. Wesentlich mehr Frauen als Männer arbeiten in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Was kann dagegen getan werden? Wie wollen Sie gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit durchsetzen?

Die Antworten zu den Wahlprüfsteinen sind abrufbar auf der Homepage Landesfrauenrat Hamburg unter www.landesfrauenrathamburg.de.

PM als pdf

 

 

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