Pressemitteilung vom 02.02.2017

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Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6.2. (Female Genital Mutilation Cutting = FGM)

Der Landesfrauenrat Hamburg ruft dazu auf, an diesem 6. Februar der schätzungsweise weltweit 200 Millionen Frauen, die durch die Verstümmelung ihrer Genitalien, oft schon im Kleinstkindesalter, ihr Leben lang unter körperlichen und seelischen Schmerzen leiden, zu gedenken

Diese Verletzung des Menschenrechts auf Unversehrtheit wird in vielen Ländern Afrikas und Asiens traditionell seit hunderten von Jahren praktiziert. Mit der Zuwanderung, nicht erst in jüngster Zeit, aus den betroffenen Ländern, hat diese Sitte, die sowohl in muslimischen, als auch christlichen o.g. Regionen vorkommt, in Europa Einzug gehalten, auch in Deutschland. Sie ist Ausdruck einer frauenfeindlichen Gesellschaft, in der Rechte von Frauen wenig gelten.

2013 wurde „weibliche Genitalverstümmelung“ auf drängen von Frauenorganisationen ein eigenständiger Straftatbestand in unserem Land. Es ist ein Verbrechen, dass Täter, z.B. Eltern oder ausführende Ärzte, den Mädchen antun.

FGM-Opfer treffen in Deutschland auf ein Beratungs-und Hilfsangebot, oft begleitet von offiziellen Stellen. Wir dürfen nicht nachlassen mit dem Druck auf die Politik zur Abschaffung der Genitalverstümmelung.

Hier die Pressemitteilung als pdf

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